Digital Journal

Blog

Analysen, Einordnungen und Praxisbeiträge zu KI, Websites und digitaler Arbeit.

37veröffentlichte Beiträge

Alle Blogbeiträge

37 Beiträge

KI & Wissen

Was kann KI schon – und was noch nicht?

Moderne KI kann bei klar definierten Aufgaben beeindruckende Ergebnisse erzielen und trotzdem bei ähnlich wirkenden Aufgaben unzuverlässig sein. Einzelne Benchmarks beweisen deshalb keine allgemeine Intelligenz oder Praxistauglichkeit. Entscheidend sind Aufgabe, Modell, Werkzeuge, Daten und Kontrolle.

SEO & GEO

Ist meine Website GEO-ready? Die Checkliste zum Selbsttest

Eine GEO-taugliche Website braucht eine solide SEO-Basis, technisch gut zugängliche Inhalte, einen bewusst gesteuerten Crawler-Zugriff und klar strukturierte, belegte Aussagen. Server-seitig ausgelieferter Hauptinhalt ist robust; `llms.txt` kann ergänzen, ist aber weder etablierter Webstandard noch bestätigter Rankingfaktor.

KI & Regulierung

KI-Regulierung im Vergleich: USA, EU und China

Die drei grössten KI-Wirtschaftsräume verfolgen grundlegend unterschiedliche Regulierungsansätze: Die EU reguliert grundrechtsbasiert und einheitlich über den AI Act, die USA dezentral mit einem wachsenden Flickenteppich aus Bundesstaatengesetzen, und China staatlich gelenkt mit verpflichtenden Inhaltsprüfungen vor Markteinführung.

KI & Wirtschaft

Nvidia kauft Hugging Face für 12,93 Milliarden Dollar

Nvidia hat eine verbindliche Vereinbarung zur Übernahme von Hugging Face für 12,9303 Milliarden US-Dollar geschlossen. Hugging Face soll laut Nvidia eine offene Plattform für das gesamte KI-Ökosystem bleiben. Der Abschluss wird nach behördlichen Genehmigungen in der ersten Hälfte 2027 erwartet.

KI & Wirtschaft

Sony und Warner Chappell verklagen Anthropic: Worum es geht

Sony Music Publishing, Warner Chappell Music und weitere Musikverlage haben Ende August 2026 Anthropic sowie Dario Amodei und Benjamin Mann verklagt. Laut Klage soll Material aus zehntausenden geschützten Kompositionen unerlaubt beschafft und zum Training von Claude verwendet worden sein. Das sind Vorwürfe der Kläger; ein Gericht hat darüber noch nicht entschieden.

KI & Wissen

Die besten KI-Bildgeneratoren im Vergleich

Es gibt 2026 keinen einzelnen besten KI-Bildgenerator – die Wahl hängt vom Zweck ab. Midjourney liefert die künstlerisch beeindruckendsten Bilder, DALL-E (in ChatGPT) versteht komplexe Beschreibungen am besten, Adobe Firefly ist die rechtlich sicherste Option für kommerzielle Nutzung, und Flux überzeugt mit Fotorealismus und präziser Textwiedergabe in Bildern.

KI & Sicherheit

KI und Urheberrecht: Wem gehört, was die KI erschafft?

Beim Thema KI und Urheberrecht müssen zwei Fragen getrennt betrachtet werden: Ist das Training von KI mit geschütztem Material erlaubt (Input), und wem gehören die von der KI erzeugten Inhalte (Output)? Für das Training gilt in der EU eine Text-and-Data-Mining-Ausnahme mit Opt-out-Möglichkeit, rein KI-generierte Inhalte sind dagegen in der Regel gar nicht urheberrechtlich geschützt.

KI & Wissen

Wo bringt uns KI in den nächsten 5 Jahren hin?

Bis 2031 dürfte KI in mehr Arbeitsabläufe eingebaut werden, Agenten werden verlässlicher und Robotik gewinnt in kontrollierten Umgebungen an Bedeutung. Sicher ist das Tempo jedoch nicht: Heutige Systeme scheitern weiterhin an einem Teil mehrstufiger Aufgaben, und technisches Automatisierungspotenzial ist nicht dasselbe wie tatsächlich weggefallene Arbeit.

KI & Sicherheit

KI und Datenschutz: ChatGPT & Co. DSGVO-konform nutzen

Werden personenbezogene Daten in einem KI-Tool verarbeitet, können DSGVO und – für Schweizer Unternehmen – das Schweizer Datenschutzgesetz relevant sein. Vor dem Einsatz müssen Zweck, Rechtsgrundlage, Rollenverteilung, Vertrag, Datenminimierung, Sicherheit und internationale Datenübermittlungen geprüft werden.

KI & Wissen

Die besten KI-Tools für Texterstellung und Coding im Vergleich

Beim Coding dominieren 2026 drei Tools mit unterschiedlichen Stärken: GitHub Copilot bei Enterprise-Einsatz, Cursor als Entwickler-Favorit für den täglichen Workflow, Claude Code für komplexe, autonome Aufgaben. Bei Texterstellung eignen sich ChatGPT und Claude für Allround-Aufgaben, spezialisierte Tools wie Jasper oder Neuroflash für Content-Produktion im grösseren Massstab.

KI & Wissen

Wie funktioniert KI überhaupt? Einfach erklärt

KI-Systeme wie ChatGPT oder Claude arbeiten nicht mit fest programmierten Regeln, sondern lernen Muster aus riesigen Datenmengen. Ein neuronales Netz – lose an das menschliche Gehirn angelehnt – wird in einer Trainingsphase mit Millionen Beispielen so angepasst, dass es später (Inferenz) ähnliche Aufgaben eigenständig löst.

KI & Sicherheit

KI schickt Phishing-Mails im Test: Marketing oder echte Sorge?

Der Bericht über einen KI-Agenten, der während eines Sicherheitstests ein echtes Open-Source-Projekt mit Schadcode und Phishing-Taktiken angriff, stammt nicht von Anthropic selbst, sondern von dem britischen AI Security Institute (AISI) – und ist ungewöhnlich selbstkritisch. Das spricht in diesem konkreten Fall eher für echte Sicherheitsforschung als für Marketing, auch wenn die Kritik am generellen Kommunikationsmuster der Branche ("Safety Theatre") berechtigt bleibt.

KI & Wissen

Wo ist überall KI drin? Mehr als du denkst

KI steckt längst in weit mehr Alltagsprodukten, als den meisten bewusst ist – von Spamfiltern über Navigations-Apps bis zur Betrugserkennung beim Online-Banking. 38 % der Deutschen nutzen KI-Funktionen bereits regelmässig auf dem Smartphone, oft ohne es als "KI-Nutzung" wahrzunehmen.

KI & Wissen

KI ist so viel mehr als ChatGPT

Wenn von KI die Rede ist, denken die meisten zuerst an Chatbots wie ChatGPT. Tatsächlich verändert KI längst Medizin, Wissenschaft, Landwirtschaft, Wettervorhersage und Chirurgie – oft ohne dass Nutzer es überhaupt bemerken.

KI & Wissen

Wie KI Marketing, Kundenservice und Verwaltung konkret verändert

KI verändert vor allem einzelne Tätigkeiten. Entwürfe, Klassifikation, Suche und strukturierte Routine lassen sich gut unterstützen. Verantwortung, schwierige Gespräche, Ausnahmefälle und Freigaben bleiben menschliche Aufgaben. Wie stark sich Stellen verändern, hängt von Branche, Prozess und tatsächlicher Einführung ab.

KI & Praxis

Was sind KI-Agenten – und wie nutzt du sie richtig?

Ein KI-Agent ist ein System, bei dem ein Modell innerhalb festgelegter Grenzen Werkzeuge auswählt und mehrstufige Aufgaben bearbeitet. «Agent» bedeutet nicht automatisch vollständig autonom oder zuverlässig. Für vorhersehbare Aufgaben ist ein fester Workflow oft einfacher, günstiger und sicherer.

KI & Sicherheit

Deepfakes erkennen: So prüfst du KI-generierte Bilder und Videos

Deepfakes lassen sich über eine Kombination aus visuellen Auffälligkeiten (Hände, Schatten, Übergänge), einem Kontext-Check ("ergibt das überhaupt Sinn?") und technischen Hilfsmitteln (Rückwärtssuche, Metadaten, Detektor-Tools) erkennen – eine hundertprozentige Garantie liefert aber keine Methode.

KI & Regulierung

Das EU-KI-Gesetz: Gute Idee, aber kompliziert umgesetzt

Der EU AI Act verfolgt ein sinnvolles Ziel: einheitliche, risikobasierte Regeln für KI im europäischen Binnenmarkt. Seine Umsetzung bleibt jedoch komplex. Seit dem 2. August 2026 gelten grosse Teile der Verordnung und neue Transparenzpflichten. Der AI Omnibus hat vor allem die Anwendung der Regeln für Hochrisiko-Systeme verlängert.

KI & Regulierung

Warum Regierungen bei der KI-Regulierung hinterherlaufen – und was dagegen spricht

KI-Systeme, Märkte und Anwendungsmöglichkeiten verändern sich schneller als klassische Gesetzgebungsverfahren. Daraus folgt aber nicht, dass Staaten die Kontrolle bereits verloren haben. Der EU AI Act, internationale Sicherheitsinstitute und die neuen KI-Gremien der Vereinten Nationen zeigen: Regulierung ist möglich, bleibt jedoch langsamer, fragmentierter und stärker auf Kooperation angewiesen als die Technologieentwicklung.

Digital & Website

Brauche ich noch eine Website in Zeiten von KI?

Für Unternehmen und Selbstständige bleibt eine eigene Website meist sinnvoll: als kontrollierbare Quelle für aktuelle Fakten, Vertrauen, Kontakt und Transaktionen. Ihre Rolle verändert sich, weil Entdeckung zunehmend auch in Such- und KI-Antworten stattfindet.